vom Hopfenland

Hopfenland-Hallertau

Hopfenland-Hallertau


Bis zu sieben Meter hoch aufragende Hopfenstangen, dazwischen wogende Gersten- und Weizenfelder, durchzogen von klaren Bachläufen. Das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt konnte mit seinen 17.800 Hektar nicht auf einen Regierungsbezirk beschränkt bleiben: Zu wichtig ist das “Grüne Gold” für Bayern. Das Hopfenland Hallertau umfasst Gebiete der Landkreise Kelheim, Freising, Landshut und Pfaffenhofen. Hier werden unverzichtbare Grundbestandteile für das Bier geerntet. Die traditionsreichen Städte und Orte der Hallertau sind attraktive Anziehungspunkte und bieten allerlei Abwechslung und Sehenswertes.

In den letzten Jahren hat sich die Welthopfenfläche von über 100000 Hektar auf mehr als 50000 Hektar reduziert. Aufgrund der neuen Zuchtsorten reichen 50 bis 60 g Hopfen für die Herstellung von einem Hektoliter Bier. An einem halben Liter Bier, das 60 ct kostet, macht der Hopfen gerade einmal einen Viertel Cent aus. Eine Hopfenrebe bringt etwa 500 g Trockenhopfen.

Ca zwei Drittel des deutschen Hopfens wird in 140 Länder der Welt exportiert.
“Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn sehen”, lautet ein altes Sprichwort. Der Hallertauer Hopfenbauer muss bis zu 250 Arbeitsstunden pro Hektar Anbaufläche und Jahr aufwenden und das bei einer durchschnittlichen Anbaufläche von 15 Hektar. Allein die Pflege der Kulturen macht also rund ein Drittel der Arbeit aus. Und das ist nur einer der vielen Ansprüche, die die Kulturpflanze an ihren Anbauer stellt, um ordentlich zu wachsen. Besondere Arbeitsspitzen stellen das Roden und Anpflanzen neuer Kulturen sowie die Ernte ab Ende August dar.

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